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SIB - Sozial Integrativer Bewegungsstall
Dass das Pferd als hochentwickeltes soziales Wesen andere Pferde
braucht, um sich wohl zu fühlen, ist heute nahezu jedem Pferdeliebhaber
bewusst.
Aus Angst um die Gesundheit (Verletzungen, Wettereinflüsse,…)
ihrer Pferde, bevorzugen viele Pferdebesitzer immer noch die
traditionelle Boxenhaltung.
Diese Sorgen haben ihre Berechtigung, denn Herdenhaltung ist nicht gleich Herdenhaltung!
Eine wirklich gute Herdenhaltung muss wichtigen Kriterien standhalten:
- Können die Pferde ihren Tagesablauf selbst bestimmen und so Langeweile, Stress, Hungerphasen entgehen?
- Sind den ganzen Tag Möglichkeiten zum Spielen, Wälzen, Ruhen, Körperkontakt und Kommunikation möglich?
- Ist die Grundfutterversorgung artgerecht und stressfrei?
- Ist die Zusatzfutterversorgung individuell und regelmäßig?
- Sind genügend Schutzräume für alle Herdenmitglieder gegeben?
- Wird die Anlage täglich gründlich gesäubert?
- Gibt es Stellen im Tagesablauf an denen Stress entsteht, der sich in Attacken und Unruhe entladen?
Die Beurteilung ist vielschichtig, jedoch gibt es eine einfache Frage, die das Gütekriterium für die gesamte Haltung ist:
Wie geht es dem rangniedrigsten Pferd?
Für gute Herdenhaltung müssen zuerst einmal die baulichen Gegebenheiten geschaffen sein. Es
braucht ausreichend dimensionierte Schutz- und Bewegungsräume,
stressfreie Rauhfütterung, individuelle Kraftfütterung, durchdachte
räumliche Strukturierung der Ruhe- und Bewegungszonen,
Integrationserleichterung neuer Pferde, sowie Rückzugsnischen. Ein
wesentliches Gütekriterium sind außerdem befestigte und pflegbare
Böden, die hygienische Verhältnisse bei intensiver Nutzung überhaupt
möglich machen.
Darüber hinaus fordert die Betreuung einer Herde vom Menschen
ein hohes Maß an Wissen rund um´s Pferd. Tägliches Beobachten gibt
Auskunft über Futterzustand, Aggressionen, Verhalten bei
unterschiedlichen Witterungen, Engstellen oder anderen Problemen, die
dann ausgelöst werden können.
Unsere Lösung für artgerechte Herdenhaltung ist der Sozial Integrative Bewegungsstall – SIB.
SIB bietet für alle Probleme der Herdenhaltung eine Lösung an!
Die Futterversorgung ist optimal geregelt, neue Pferde können mit wenig
Risiko und Stress integriert werden. Jedes Mitglied der Herde findet
Schutz und Ruhemöglichkeiten, wenn sie es braucht. Die Pferde
entwickeln eine fein nuancierte Sprache mit Mimik und Gestik, lernen
ihre Umwelt zu beobachten und reagieren situations-angemessen und ruhig
auf Reize von außen. Frustationserlebnisse und Stress sind auf ein
Minimum reduziert. Dieses positive Verhalten setzt sich auch im Umgang
mit dem Menschen und der Arbeit unter dem Sattel fort.
SIB Pferde sind ausgeglichen, lernbereit und offen für Neues – geistig und körperlich fit!
SIB – Sozial
SIB – wo Pferde wie Pferde leben dürfen
Das Pferde als Herdentier hat ein stark ausgeprägtes Bedürfnis nach SOZIALEM Kontakt.
In der Gesellschaft findet es Geborgenheit, Sicherheit, Spielpartner aber auch Erziehung im Sinne der Gemeinschaft.
SIB unterstützt diese Bedürfnisse durch:
- Alltag im Herdenleben mit viel Zeit für soziale Kontakte
- Konsequente Erziehung der Mitglieder im Sinne der Herde
- Rückzugsnischen für Pferde, die danach suchen
- Das Auflösen von Futterstreitigkeiten und daraus entstehende Frustration und Aggression
- Hilfe für Herdenmitglieder, die unter Druck geraten durch räumliche Strukturierung von Ruhe- und Bewegungszonen
- Kontrolliertes Integrieren neuer Pferde
Durch den täglichen Umgang mit den anderen Herdenmitgliedern lernt jedes Pferd sein Umfeld zu beobachten und Signale von anderen früh zu erkennen. So bleibt genügend Zeit zu reagieren ohne selbst in Bedrängnis zu geraten. Panisches Flüchten auf aggressives Attackieren wandelt sich so in ruhiges Weichen auf ein feines, distanziertes Signal.
Herdenleben ist Nahrung für die Seele!
SIB – Integrativ
Hilfe bei der Eingliederung
Die Integration eines Pferdes in eine bestehende Herde bringt ein festes und bewährtes Gefüge ins Wanken. Die natürliche Reaktion der Herde ist, sich dagegen zu wehren. Entscheidend bei der Integration ist, wie schnell der Neue die Sprache der Herde erlernt und sich ruhig und unauffällig verhält.
Manchen Pferden fällt das aus verschiedenen Gründen jedoch schwer. Diesen Pferden hilft der SIB Stall durch Elemente wie die Integrationsbox, Raumgliederung und Rückzugsnischen – aber auch von Seiten der Versorgung durch Grundfutterangebot rund um die Uhr und die Kraftfutterstation, die jedem Pferd ermöglicht, unbeheiligt die ihm zugeteilte Menge an Futter in Ruhe zu fressen. Das kontrollierte Eingliedern minimiert Stress und Verletzungsrisiko für alle Beteiligten.
Die Rangordnung in einer Herde ist nicht statisch, sondern unterliegt permanenter Änderung. Aber der wichtige erste Schritt muss nicht der schwierigste sein – wenn man weiß wie man den Neuankömmling unterstützen kann.
SIB – Bewegungsstall
Das Pferd – von Natur aus zur Bewegung geboren!
Ständige Bewegung ist sehr wichtig für die Sehnen und Muskeln jedes Pferdes. Stimmt die Bewegungsmöglichkeit und die Ernährung, dann wird aus jedem Pferd ein kräftiges Muskelpaket. Ebenso wichtig ist die Bewegung für das seelische Wohlbefinden.
Sinnvolle Raumgliederung fördert Bewegung!
Pferde im SIB Stall legen oft 15 km und mehr pro Tag in ruhigem Schritt zurück. Im Vergleich dazu bewegen sich Pferde auf ungegliederten Ausläufen und Weiden sehr viel weniger. Oft stehen sie nach einigen kurzen Sprints in einer Ecke (nicht in der Mitte der Fläche!!) und warten dort, bis sie wieder geholt werden. Die Ursachen dafür sind Raumorientierungsschwächen. Pferde suchen automatisch Orientierungspunkte nach denen sie ihr Bewegungsverhalten ausrichten können. Fehlen diese, erlischt die Motivation für andauernde Bewegung.
Verletzungsvorsorge
Die Raumteiler haben außerdem die wichtige Funktion höheres Tempo (Wettgaloppieren, Verfolgungen) auf dem durch die Paddockeinzäunung begrenzten Raum zu drosseln, die Pferde umzuleiten und zu zerstreuen. Es bieten sich bei den Hindernissen immer mindestens zwei Möglichkeiten des Ausweichens an. Kein Pferd kann so in die Enge getrieben werden, aus der es als Ausweg nur noch den Weg gegen oder über den Zaun gibt.
Kommunikationsort für Pferd und Mensch!
SIB Pferde sind körperlich ausgelastet und fit, auch wenn der Besitzer nicht jeden Tag Zeit hat!
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